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13.05.2012 KM1 gg Kematen

Viel Neues gab es im Vorfeld dieses Meisterschaftswochenendes.

Die Entscheidung um den Aufstiegsverzicht  in die RLW, der Abgang von Trainer Lenninger, verletzt: Stastny Andi, Happ und Thom. Also allerhand Handlungsbedarf durch den designierten Trainer Flo Schwarz und seinem Team.

Der Zugriff auf die Zweiermannschaft war also notwendig und so sieht man vorerst auf der Ersatzbank den Patrick Stastny, immerhin angehender Torschützenkönig, sowie Delic und Curcic aus dem Fohlenteam und " Urgestein " Patrick Liebhart.

Die SVR geht gleich sehr ambitioniert ins Spiel und die Nachbarn aus Kematen sind von Anfang an um Schadensbegrenzung bemüht und mögliche Sitzer der Reichenauer werden zudem leichtsinnig vergeben.

Statt mit 2 bis 3 Toren in Führung zu gehen steht es zur Halbzeit 0 : 0.

Die Kemater kommen aktiver und zielstrebiger aus der Kabine und finden nun besser ins Spiel, nach einem Geplänkel im Reichenauer Strafraum findet sich der Ball plötzlich im Netz und so wandern an diesem Tag, wie schon im Herbst, die drei Punkte wieder nach Kematen. Auch die Spielerwechsel und die gestartete Schlussoffensive mit einigen sehr guten Möglichkeiten, erwirken keine Ergebnisverbesserung.

Die Mutter von Alex Gruber, als Kemater Fan, hat schon vor dem Spiel angekündigt, " wir werden heute wie Dortmund spielen ", also sollte an diesem Muttertag die Alex Mutter recht behalten.

Manfred.

Das Punktekonto und die " Kultmoral " wieder aufzubessern gibt es schon am kommenden Sonntag, wieder in der Reichenau, wieder um 10.30h, diesmal gegen St. Johann, also dann bis zum Sonntag!

BILDER ZUM SPIEL

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28.04.12 KM1 gg Völs

War das wieder ein Tag !

Voller Erfolg gegen Völs, ( 4 : 1 ) immerhin dritter in der Tabelle und als Mitfavorit der UPC - TIROLER - LIGA gehandelt, hatte an diesem wunderschönen Sommertag, gegen die SVR keine Chance.

Die Reichenauer siegten auch in diesem Umfang verdient und waren trotz Umstellung in der Deffensive  ( Stastny verletzt ), die klar bessere Mannschaft. Nach den letzten nicht so harmonischen Begegnungen, also wieder mit dem nötigen Biss, der Begeisterung und dem Siegeswillen, konzentriert bei der Sache.

Dass dieser Begenung über 500 Besucher beiwohnten, war vielleicht Gespür, jedenfalls aber auch der angekündigten 10 Jahr Jubiläumsfeier des Hauptsponsors " STAR - SPORTWETTEN " zu verdanken. Unter den Fan's  auch viel Prominenz und es gab eine ganz tolle Jubiläumsverlosung, mit vielen tollen Preisen. Der Hauptpreis: Ein Auto, wurde nach dem Spiel an den glücklichen Gewinner übergeben. Nachdem auch kulinarisch einiges geboten wurde, gab es an den diversen Verpflegungs- und Getränkeständen reichen Zuspruch und das bis in den späten Nachmittag hinein.

Also wieder einmal ein Fest der Marke Reichenau: " WIR SIND KULT ", heißt es ja so schön.

BILDER

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21.04.12 KM1 gg. Imst

Das war das Gipfeltreffen der UPC - TIROLER - LIGA Titelanwärter. Ein Treffen nicht nur auf sportlicher Ebene, viele Freunde uns Bekannte wie die Linser's oder Pfeifer´s sowohl auf dem Rasen als  auch auf der Tribüne waren letztlich mit der Punkteteilung doch zufrieden. Die erste Halbzeit gehörte der Reichenau, da fehlte der letzte herzhafte Abschluss der sogenannte "Knipser" .

Im Verlauf der 2. Hälfte wurde dann Imst immer stärker, auch weil verletzungsbedingt die Viererkette mit Stastny und Waldy auseinander genommen werden musste. Der Ex Reichenauer Höllriegl war an diesem Tag der flinke, spritzige Wirbelwind, doch auch ihm gelang trotzdem nichts Spielentscheidendes. Auch dank der Torhüterleistungen auf beiden Seiten. So trennt man sich mit einem freundschaftlichen 0 : 0. Der 4 Punkteabstand an der Tabellenführung zu Gunsten der SVR bleibt also bestehen.

Am kommenden Samstag, 28.4. um 14.00h, steigt in der Reichenau schon der nächste Höhepunkt, einerseits das Spiel gegen Völs und andererseits der große Jubiläumsevent " 10 Jahre STAR SPORTWETTEN ". Da geht sicher die Post ab und hoffentlich mit vielen, vielen Fan's.

Und Bilder dazu gibts es auch schon.

LG. Manfred

PS. Es war ein schönerTag, gekrönt war dieser Ausflug Dank der Sponsoren Raiser Harry, Peter Kreis und Adi, die einen FANBUS ermöglicht haben und dieser wäre bald zu klein gewesen ! . Vielen Dank dafür.

 

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Tabellenführung ausgebaut

Die positive Schlagzeile heute: Tabellenführung ausgebaut! Die Fastenzeit ist seit letzter Woche vorbei, allerdings hat sich das noch nicht bei allen herumgesprochen. Fussballerische Schonkost und der Verzicht auf Leidenschaft und Einsatz von einigen Spielern sorgten für Kopfschütteln unter den rund 250 Zuschauern am heutigen Sonntag. Wenn auch der Platz immer als Argument herhalten muss - oft zurecht - kann man so wie heute nicht in einem Heimspiel auftreten. Nichtinsider konnten heute keinen Unterschied zwischen Tabellenführer und Teballenvorletzten erkennen. Jungs da müsst ihr nächste Wochen beim Schlagerspiel in Imst ordentlich zulegen - was ihr ja draufhabt - um schon im Oberland einen großen Schritt in Richtung Meistertiltel zu manchen und um die Massen wieder in die Reichenau zu lotsen. (tom)

Ausrutscher ausgenutzt! Tabellenführer

(Quelle: fanreport.com) Nachdem der Tabellenführer aus Imst bereits am Freitag sein Heimspiel gegen den SC Schwaz mit 0:2 verloren hat, bot sich für die SVG Reichenau heute die Riesenchance, sich endlich wieder an die Tabellenspitze zu setzen. Mit dem SV Reutte hatte man aber einen alles andere als leicht zu bezwingenden Gegner, der das Reichenauer Team schon im Tiroler Cup aus dem Bewerb warf.

Zu Anfang gestaltete sich das Spiel etwas behäbig, abtasten war zunächst angesagt. Im Laufe der ersten 10 Minuten nahmen dann die Hausherren das Zepter in die Hand und waren die etwas bessere Mannschaft, was sich durch Chancen wie die von Mader, der nach einem Standard per Kopfball an Reutte-Schlussmann Schumacher scheiterte, oder Lanziner, dessen Schuss im Strafraum ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt war, bemerkbar machte. Die größte Möglichkeit bot sich jedoch nach einem Freitstoß von Steinkellner, der mit seinem präzisen Schuss nur die Latte traf. In der Folge kamen dann auch die Gäste besser in Schuss und erspielten sich ihrerseits einige kleinere Torchancen. In der 35. Minute war es Reuttes Standardspezialist Scheucher, der mit seinem Freistoß an Tormann Hörtnagl scheiterte. Bis zur Pause tat sich dann nicht mehr allzuviel, beide Teams schenkten sich nichts, konnten sich aber auch keine nennenswerten Tormöglichkeiten mehr herausarbeiten. Und so ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.


In unveränderter Formation schickten dann die beiden Trainer ihre Teams wieder aufs Feld. Es waren die Gäste, die den etwas besseren Start erwischten, und in der 55. Minute die Riesenchance auf den Führungstreffer hatten. Aus spitzem Winkel lief Topscorer Bucher frei auf den Kasten von Hörtnagl zu, wollte es jedoch zu schön machen und legte den Ball knapp am Tor vorbei. Bis zur 65. Minute waren die Gäste weiterhin tonangebend, doch dann bot sich auf der Gegenseite die Möglichkeit zur Führung für die SVG. Lanziner hatte freie Bahn auf Schumacher, scheiterte dann jedoch am stark haltenden Keeper. Das war dann sozusagen der Weckruf für die Hausherren, und von da an waren sie die spielbestimmende Mannschaft. Was sich auch gleich in der 71. Minute bemerkbar machte. Nach einem Einwurf gelangte der kurz zuvor eingewechselte Nazli an den Ball und zog gleich ab. Sein Schuss blieb jedoch im Strafraum hängen, wo sich schließlich Mader das Leder schnappte und einschießen wollte. Er traf den Ball aber nicht richtig, und so gelangte dieser schlussendlich zu Lanziner, der diese unübersichtliche Situation mit seinem Schuss zum 1:0 für die SVG beendete. In den restlichen gut 20 Minuten versuchten dann die Gäste, das Ruder doch noch einmal herumzureißen, doch die Elf von Trainer Lenninger war an diesem Tag einfach zu stark und ließ die Reuttener nicht ins Spiel kommen. Die SVG war ballsicher, kombinationsstark und defensiv zu gut organisiert, als dass die Gäste noch hätten zum Ausgleich kommen können. Und so spielten die Hausherren das Match souverän zu Ende und holten sich alles in allem verdient die 3 Punkte.


Fazit: Mit diesem verdienten Sieg nutzte die Reichenau den Ausrutscher des bis dato Tabellenersten Imst aus und katapultierte sich nach diesem Spieltag an den Platz an der Sonne. Die Innsbrucker zeigten einen starken Auftritt, spielerisch war zwar noch etwas Luft nach oben, doch die Defensive stand heute einfach zu gut und war für den Gegner nicht zu überwinden.

01.04.2012 - SVG feiert ersten Rückrundensieg!

Nachdem man zuletzt in Kolsass nicht über ein 2:2-Remis hinausgekommen war, ging man beim Auswärtsspiel in Telfs etwas ambitionierter ans Werk. Das Ergebnis: Ein 2:0-Auswärtserfolg!

Nach einem ausgeglichenen ersten Spielabschnitt mit Chancen auf beiden Seiten, nahm die Lenninger-Elf nach der Pause das Heft in die Hand und wurde dafür auch belohnt:


54. Minute: Traumassist von Önder Nazli, Kevin Radi umspielt den gegnerischen Keeper Christian Macheiner gekonnt und schießt problemlos zur Führung ein.

61. Minute: Wieder hatte Radi seine Füße im Spiel, seine Flanke bugsierte Michael Happ per Kopf ins Tor. Für den Torschützen war es bereits der zweite Treffer im Frühjahr.


Bis auf eine Ausnahme waren die Gastgeber in der zweiten Hälfte harmlos. Betonen muss man, dass SVR-Torwart Matthias Hörtnagl seine Kameraden vor der Pause mit zwei tollen Reflexen vor einem Rückstand bewahrte.

 

So wurde gespielt: Hörtnagl; Oberortner, Stastny, Waldy, Saurer (64. Thom); Nazli (77. Lanziner), Duran (64. Einkemmer), Steinkellner, Mader, Radi; Happ.

 

Nächstes Spiel: Samstag, 07.04.2012; Reutte (Heim)

24.03.2012 - Last-Minute-Happ beschert Auswärtspunkt

Am ersten Spieltag der Rückrunde trennten sich Kolsass/Weer und die SVG Reichenau mit einem 2:2-Unentschieden. Damit konnte man den Patzer von Tabellenführer Imst nicht nutzen und bleibt weiter der erste Verfolger.

 

Enttäuschender 1. Spielabschnitt

Was die SVR-Akteure nicht wussten: Mit einem Sieg beim Tabellenzwölften wäre man neuer Leader der UPC Tirol-Liga - der aktuelle Spitzenreiter Imst kam nämlich zeitgleich beim Heimspiel gegen Reutte nicht über ein Remis hinaus. Was die Spieler hingegen wussten: Für einen Dreier in Kolsass muss alles abgerufen werden. Vor allem in der ersten Halbzeit gelang dies ganz und gar nicht. Trotz ausgeglichener Spielanteile waren die Hausherren vor allem in Punkto Einsatzbereitschaft überlegen, die rot-schwarzen Gäste wirkten in der Defensive unsicher und in der Offensive harmlos. Und sie wurden dafür bestraft: Mit einem Doppelpack innerhalb von nur 6 Minuten machte sich Kolsass-Verteidiger Stefan Schatzer zum stürmenden Defensivmann. Chancen der Lenninger-Elf? Nicht erwähnenswert. Jeglicher Angriffsversuch wurde von den gut positionierten Gastgebern im Keim erstickt. Mit einem 0:2-Rückstand ging es für die Truppe rund um Kapitän Patrick Steinkellner in die Kabine.

 

Starker Happ rettet Punkt

Inhalte über die Katakombenpredigt sind der Redaktion nicht bekannt, trotzdem dürfte es ein regelrechtes Feuerwerk gegeben haben. Anders ist der Auftritt nach der Pause nicht zu erklären. Man wirkte zwar nicht "wie ausgewechselt", die Elf ging jedoch mutiger zu Werke. Der Anschlusstreffer von Steinkellner per Abstauber (47.) sah lange nur nach einer Art Ergebniskosmetik aus, dann schlug allerdings die Stunde vom eingewechselten Michael Happ: In der Nachspielzeit schnappte sich der 21-jährige Offensivakteur beim Freistoß den Ball, nahm sich ein Herz und war anschließend der glücklichste Reichenauer.

 

Fazit: Alles in allem ist das Remis aufgrund der zweiten Halbzeit verdient - auch weil man zweimal nur Aluminium traf. Trotzdem muss in den nächsten Spielen eine Leistungssteigerung her, bis auf Michael Happ und Keeper Matthias Hörtnagl wuchs kein SVR-Spieler über seine Normalform hinaus. Bereits am nächsten Sonntag (01.04.) kann man es besser machen: Anstoß ist um 14:30 Uhr in Telfs!

 

So wurde gespielt:

Hörtnagl; Oberortner, Stastny, Waldy, Einkemmer; Nazli, Duran (72. Lechner), Mader, Radi (45. Thom); Steinkellner; Lanziner (30. Happ).

(D.L.)

Vorbereitungsspiele

KM I: Samstag, 18.2. um 11 Uhr gegen den SVI - Wiesengasse  5:1 Sieg

KM I: Samstag, 25.2. um11 Uhr gegen Wattens - Wiesengasse

KMI: Somstag, 3.3. um 13 Uhr gegen Hall - Wiesengasse

KM I: Samstag, 10.3. um 16 Uhr  - Wiesengasse

19.11.2011 - Aus in Cup-Runde 3

Unrühmliches Herbstende

Die Saison ist eigentlich schon vorbei, doch das Cup-Duell mit Reutte war noch ausständig und so spielten die Rot-Schwarzen am Samstag, den 19. November 2011 gegen, die Gäste aus dem Außerfern.

Die erste Hälfte gehörte den Hausherren, Mader (13., 29.) und Einkemmer (14.) wurden dem Reutte-Tor am gefährlichsten. Die Außerferner waren bis zur 36. Minute eigentlich nicht vorhanden, hatten danach zwei Halbchancen durch Schütz (36.) und Castellani (41.), bevor Steinkellner kurz nach der Pause die beste Möglichkeit des Spiels vorfand (46.). Eine Minute später Schockstarre in Reihen der SVR: Mader fälscht einen Ball unglücklich ab und die Kugel senkt sich ins eigene Netz – der „Lange“ spielte bisher eine überzeugende Saison, wurde in dieser Szene zum Pechvogel auserkoren – 0:1 (47.). Zu allem Überfluss erhohte Bucher nur 4 Minuten später auf 0:2. Trotzdem kämpfte sich die Reichenau zurück und kam durch Radi (72.) zum Anschlusstreffer – zu mehr reichte es leider nicht mehr. Das Out in Cup-Runde 3 war besiegelt.

So wurde gespielt:

Hörtnagl; Einkemmer, Waldy, Mader, Saurer (50. Nazli); Thom (74. Lechner), Steinkellner, Duran, Lebeda; Lanziner (66. Happ), Radi.

D.L.

13.11.2011 - Erste kann wieder gewinnen

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Reichenau 3 Matrei 0

Zuletzt gab es für die Mannschaft von Trainer Tommy Lenninger 3 Unentschieden in Serie - und es war wieder Zeit für einen vollen Erfolg, denn aufgrund der 3-Punkte-Regel ist ein Remis nicht besonders wertvoll. Und auch wenn Gegner Matrei in der ersten Halbzeit zwei hochkarätige Torchancen ausließ, der Sieg der Hausherren in Rot-Schwarz geht in Ordnung. Lanziner mit einem satten Schuss unter die Latte, der Matreier Kinzner mit einem Eigentor und Steinkellner mit einem kuriosen Aufsitzer scorten für den nunmehrigen Tabellenzweiten. Leader Imst spielte übrigens 2:2 in Telfs – im Frühjahr ist weiterhin alles möglich.

Und einem gilt es noch, einen Absatz zu widmen: PATRICK LEBEDA bestritt am Sonntag sein letztes Spiel für „seine Reichenau“ – der Routinier, der jahrelang am linken Flügel glänzte hängt sein Fußballschuhe an den Nagel – leider. Die SVG Reichenau bedankt sich bei „Lebschi“ für 25 Volltreffer und jeder Menge Assists. Und Pati, nicht nur sportlich, auch menschlich wirst du dem Verein fehlen!

D.L.

04.11.11 - 3. Unentschieden in Serie

2:2-Derbyremis beim SVI

Alles war angerichtet für ein tolles Lokalderby: Viele Zuschauer und den Spielern war die Vorfreude bereits beim Aufwärmen anzumerken. Mehr Begeisterung merkte man in Hälfte 1 bei den Gästen aus der Reichenau, die nach 19 Minuten durch Önder Nazli in Führung gingen. Und der junge Mittelfeldspieler stand weiter im Mittelpunkt - Nazli gelang auch das 2:0 - fast aus derselben Position wie beim ersten Treffer (32.). Auch der SVI hatte seine Offensivaktionen, doch Fettner scheiterte kurz vor der Pause per Kopf am stark aufspielenden Matthias Hörtnagl.

Nach der Pause war im Reichenauer Getriebe mächtig viel Sand und das machte den SVI stark. Starkes Zweikampfverhalten, großer Wille und Mut zum Risiko - das machte die Glubonjat-Elf nach dem Wiederanpfiff aus. Und sie wurde belohnt: Zuerst erzielte Daniel Heissenberger nach einem idealen Simic-Stanglpass den Anschlusstreffer (55.), danach scorte Philipp Hechenberger zum 2:2-Endstand (62.). Besonders beim zweiten Gegentreffer wurde es dem Gegner viel zu leicht gemacht.

In der Schlussphase war jedem der 500 Schaulustigen klar: Kein Team konnte dem Spiel noch seinen Stempel aufdrücken und so blieb es beim Remis.

D.L.

01.11.11 - 1:1 im Nachtrag

Heimremis gegen Kundl – 2 verlorene Punkte

Dienstag, 1. November 2011; REICHENAU. Im Nachtragsspiel gegen Kundl ist ein Heimdreier gefragt, um an Spitzenreiter Imst dran zu bleiben. Doch daraus wurde leider nichts. Thom brachte die Hausherren zwar verdientermaßen in Minute 16 per Kopf in Führung, die Reichenauer verpassten es anschließend aber, die Führung auszubauen. Gleich 2mal traf Jolly-Joker Michael Happ nur Aluminium. Und so kam es, wie es kommen musste: Mit einem Tausendguldenschuss gelang Andreas Mayr 10 Minuten vor Schlusspfiff der Ausgleich.

So wurde gespielt:

Hörtnagl; Einkemmer (45. Saurer), Stastny, Waldy, Lebeda; Nazli, Steinkellner, Mader, Thom (64. Marasek); Lanziner (68. Happ), Radi.

D.L.

29.10.11 - 1:1-Remis im Kitzbühel

Lenninger-Elf muss sich mit Remis begnügen

Nach dem Pokalthriller mit der Wiener Austria ist im Reichenauer Vereinsleben der Alltag wieder eingekehrt. Und der Alltag der ersten Kampfmannschaft hieß an diesem Wochenende Kitzbühel. Im Zuge einer mäßigen Leistung geriet man nach rund einer Stunde in Rückstand: Nach einem idealen Stanglpass von Kitzbühel-Flügelspieler Christian Kronthaler war der eingewechselte Marco Leo zur richtigen Zeit am richtigen Ort (62.). Doch Gott sei Dank haben wir auch einen Spieler in den eigenen Reihen, dessen Revier der Strafraum ist. Mario Lanziner gelang 10 Minuten vor Schluss der vielumjubelte Ausgleich – und trotz Chancen durch Steinkellner und Co blieb es beim Auswärtsremis.

Am kommenden Dienstag findet der Nachtragsschlager gegen Kundl statt. Gespielt wird um 10:30 Uhr in der Reichenau. Und auch wenn es nicht soviele Zuschauer wie gegen die Austria werden, Unterstützung hat die Mannschaft auf jeden Fall verdient. Also: "Gemma Reichenau schaugen!"

So wurde gespielt:

Hörtnagl; Saurer, Waldy, Einkemmer, Lebeda; Nazli, Steinkellner, Mader, Thom (58. Marasek); Radi (67. Happ), Lanziner.

Daniel Lenninger

26.10.11 - Pokal-Aus im Achtelfinale

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Reichenau darf 76 Minuten träumen

Im Achtelfinale des ÖFB Samsung-Cups setzte sich das große Austria Wien bei der kleinen SVG Reichenau mit 2:0 (0:0) durch – ohne dabei wahrlich zu glänzen. Die späten Treffer für den Bundesligisten erzielten Liendl (77.) und Linz (79.).


  • von Daniel Lenninger

Ein Gewinner waren die Rot-Schwarzen aus der Reichenau schon vor dem Anpfiff. Dank großem Einsatz von Obmann Gernot Amoser und Co durfte man das „Spiel des Jahres“ auf heimischer Anlage austragen. Und die Nachfrage hätte größer nicht sein können: Innerhalb von zwei Tagen war der Pokalschlager restlos ausverkauft – manch Insider munkelt sogar davon, dass schon nach ein paar Stunden alle Karten am Mann waren.

Jene rund 1000 glücklichen Personen, die Tickets ergattern konnten, sahen eine fair geführte Partie, die an Ereignissen durchaus reicher hätte sein können. Gott sei Dank, mag sich SVR-Coach Thomas Lenninger gedacht haben. Denn seine Elf trat in den ersten 45 Minuten mit großer Leidenschaft auf und erstickte sämtliche Wiener Offensivaktionen im Keim. Außer einer Linz-Möglichkeit (6.) und einem Liendl-Freistoß (36.) zeigten die Veilchen nämlich keinen Europacup-Flair. Auch die Gastgeber versteckten sich freilich nicht – Lanziner prüfte in Minute 15 freistehend Austria-Keeper Lindner.

Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Bild vorerst nicht: Die Gäste mit mehr Spielanteilen, die Reichenau mit einigen Entlastungsangriffen. Dem Führungstor näher war aber die Daxbacher-Elf aus Favoriten – wen mag es verwundern bei einer Profitruppe. Tadic schießt knapp drüber (61.), ein Grünwald-Schuss wird geblockt (63.) und Grünwald erneut mit einem tollen Abschluss (66.) – die Torsperre von Reichenau-Schlussmann Hörtnagl hielt aber stand. Die entscheidende Szene in Minute 67: Der eingewechselte Holland-Star Nacer Barazite sorgte für richtigen Schwung und der 21-Jährige hatte bei den folgenden Szenen auch seine hochdotieren Beine im Spiel – Liendl in der 77. Minute zum 1:0, Sturmtank Linz gelingt zwei Minuten später die Entscheidung. Trotzdem erspielten sich die Hausherren in der Schlussphase noch mehrmals Szenen-Applaus.

Fazit: Geträumt haben sie – die Innsbrucker. Doch die Austria entpuppte sich – wie angenommen – als Gegner mit hoher Qualität. Der kleine und holprige Platz bereitete den Wienern einige Probleme, doch am Ende münzte sich die Kaltschnäuzigkeit in Tore um. Gratulieren muss man der SVG Reichenau aber dennoch. Durch ihre Heldentaten (auch gegen Kapfenberg) hat der Kultverein im ganzen Bundesland eine Begeisterungswelle ausgelöst.

SVG Reichenau - FK Austria Wien 0:2 (0:0)
Sportplatz Reichenau, 1.000, SR Schüttengruber.

Tore: 0:1 (77.) Liendl, 0:2 (79.) Linz

SVG Reichenau: Hörtnagl - Einkemmer (83. Saurer), Stastny, Waldy, Lebeda - Thom, Mader, Steinkellner, Nazli - Lanziner (73. Happ), Radi (46. Lechner)

FK Austria Wien: Lindner - Koch, Margreitter, Ortlechner, Leovac - Stankovic, Dilaver, Grünwald (81. Hlinka), Liendl - Linz, Tadic (66. Barazite)

22.10.11 - Generalprobe geglückt

Souveräner 2:0-Heimsieg

Auch wenn zurzeit nur vom Austria-Spiel geredet wird, eines darf man nicht vergessen: Die UPC Tiroler Liga, denn am Samstag gastierte mit Kirchbichl ein Spitzenteam in der Reichenau – für die Lenninger-Elf ein Pflichtsieg, um den Abstand zu Tabellenführer Imst möglichst gering zu halten.

Von Anfang an gingen die Rot-Schwarzen konzentriert zu Werke und gaben den Ton in der Partie an. Chancen waren genug vorhanden, die Verwertung dieser allerdings mangelhaft – Steinkellner (5.), Mader (15.) und Radi (23.) vergaben aus aussichtsreicher Position. Danach trafen Thom (33.) und Radi (34., 43.) innerhalb von 10 Minuten gleich dreimal Aluminium, bevor Letzterer die SVR-Fans praktisch mit dem Pausenpfiff erlöste – 1:0! Für die Vorlage sorgte Kapitän Steinkellner per Freistoß. Und was haben die Gäste in Hälfte 1 gezeigt? Nicht viel, außer einer Steger-Möglichkeit (10.) blieb Kirchbichl farblos.

Nach dem Pausenpfiff reagierte weiter nur eine Mannschaft – die Reichenau. Und in der 60. Minute gelang Steinkellner die Vorentscheidung. Nachdem er selbst von Kirchbichl-Schlussmann Praschberger zu Fall gebracht worden war, verwertete der Spielgestalter den Elfmeter souverän. In der Schlussphase nahmen die Innsbrucker ein wenig Fahrt aus der Begegnung, um am kommenden Mittwoch gegen die Austria wieder voll da zu sein.

So wurde gespielt:

Hörtnagl; Einkemmer, Stastny, Waldy, Lebeda; Nazli, Mader, Steinkellner, Thom (69. Saurer); Happ (67. Lechner), Radi.

D.L.

VORSCHAU: SVG REICHENAU - AUSTRIA WIEN [26.10.2011]

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Ein Spiel wie kein anderes

Mittwoch, 21.09.2011. Ein Tag, den man in der Geschichte der SVG Reichenau auf keinen Fall außen vor lassen darf. In der 2. Runde des ÖFB Samsung-Cups ereignete sich Historisches: Getragen von einem überragenden Publikum eliminierte die Lenninger-Elf Bundesligist Kapfenberg aus dem Bewerb, Kevin Radi gelang in der Verlängerung der entscheidende Treffer zum 2:1 (106.). Anschließende Jubelszenarien konnten nicht verhindert werden und vor allem die Studenten Thom, Waldy und Co wurden teamintern beneidet: Sie mussten am nächsten Tag nicht arbeiten…

Sonntag, 25.09.2011. Die mit Sehnsucht erwartete Auslosung für die nächste Runde stand bevor. Im Zuge der ORF-Sendung „Sport am Sonntag“ wurde der Achtelfinal-Gegner gezogen – und man musste sich gleich mehrmals die Augen reiben: Er hieß Austria Wien. Ab diesem Zeitpunkt denkt jeder und jede mit rot-schwarz gefärbtem Blut ununterbrochen an einen weiteren Tag, der ohne Zweifel ebenfalls in die SVR-Annalen eingehen wird…

Mittwoch, 26.10.2011. Nationalfeiertag in Österreich – Fußballfeiertag in der Reichenau. Der Spieltag ist gekommen und die Daxbacher-Truppe aus Wien reist in den Westen, um am kleinen Innsbrucker Areal einen Pflichtsieg einzufahren. Dass man überhaupt auf heimischer Anlage antreten darf, das hat man vor allem Obmann Gernot Amoser zu verdanken, der sich mit viel Leidenschaft für die Austragung in der Reichenau einsetzte. Und die nur 650 ausgebebenen Tickets (zusätzlich gingen 150 Karten an die Austria) gingen weg wie warme Semmeln in der Bäckerei. Innerhalb von nur wenigen Tagen waren sie vergriffen, manche munkeln sogar, dass sie bereits nach ein paar Stunden alle am Mann waren.

Es ist nicht notwendig, viel über die Austria zu berichten. Jeder, der sich nur ein bisschen mit dem runden Leder beschäftigt, weiß über die Stärke des Redord-Cupsiegers Bescheid. Jahr für Jahr spielen die Hauptstädter um den Meistertitel. Und auch in der Europa League sorgen sie des Öfteren für Furore. In den letzten Jahren entwickelte sich bei den Violetten eine Österreicher-Philosophie, weshalb mit Grünwald, Klein, Ortlechner und Junuzovic auch gleich 4 heimische Nationalspieler auf der Kaderliste zu finden sind. Zusätzlich kicken 2 weitere Akteure im U21-Team. Der aktuelle Star kommt allerdings aus dem Ausland, genauer gesagt aus Holland. Nacer Barazite lernte das Fußballspielen bei keinem geringerem als dem großen FC Arsenal London. Nach unglücklichen Stationen bei Derby County und Vitesse Arnheim landete der 21-Jährige bei der Austria und blühte voll auf: 13 Tore in 21 Pflichtspielen sprechen eine klare Sprache darüber, in welcher Form sich der gebürtige Marokkaner in dieser Saison befindet. Auf ihn sollte also aufgepasst werden.

Trotzdem wären wir nicht die Reichenau, wenn wir nicht das Selbstvertrauen hätten, unsere Chance in unseren eigenen Qualitäten zu sehen. Neben der Tatsache, dass der gesamte Verein einfach einen Kultstatus innehat, haben wir mit Matthias Hörtnagl einen Schlussmann, von dem manch Kapfenberger noch Alpträume erlebt. Das wohl größte Defensivdreieck dieser Welt bilden Andreas Stastny, Michael Waldy und Alexander Mader. Im Mittelfeld agieren unter anderem die Zaubermaus Patrick Steinkellner und der luxemburgische U21-Auswahlspieler Ricardo Thom. Und ganz vorne haben wir die Qual der Wahl, 4 unterschiedliche Stürmertypen ergänzen sich nahezu perfekt.

Fazit: Auch wenn eine erneute Sensation einfach nur unrealistisch erscheint, träumen ist bekanntlich nicht verboten… =)

von Daniel Lenninger

22.10.2011 - Generalprobe geglückt

15.10.11 - 4:1-Triumph in St. Johann

Unbenannt

3 Punkte ohne zu glänzen

„Nur die 3 Punkte zählen.“ Diese Worte stammen von keinem geringerem als Chefcoach Thomas Lenninger – und zwar nach dem 4:1-Auswärtssieg in St. Johann. Einziger Wermutstropfen: Die Rote Karte für Mario Lanziner, der das „Spiel des Jahres“ gegen die Wiener Austria höchstwahrscheinlich von der Tribüne aus verfolgen muss.

Nach einer ereignislosen ersten Halbzeit brach der gerade eingewechselte Michael Happ die Torsperre (46.) – mit seinem ersten Ballkontakt zeigte der Vollblutstürmer seinen Strafrauminstinkt. Und weil dieses Glücksgefühl auf Angriffspartner Mario Lanziner übertragen wurde, scorte dieser gleich darauf zum 2:0 (47.). „Lanzi“ sollte dieses Auswärtsspiel in St. Johann noch unrühmlich prägen, doch zuvor gelang ihm noch das 3:0 per Elfmeter (55.) – die 3 Punkte waren den Innsbruckern kaum noch zu nehmen.

Dennoch waren es nicht die letzten Tore an diesem späten Samstagnachmittag. Patrick Astl gelang das 1:3 aus Sicht von St. Johann (63.), der auffällige SVR-Akteur Önder Nazli scorte zum 4:1-Endstand (73.). Ende gut, alles gut – oder? Falsch gedacht: In der Nachspielzeit sah Lanziner Rot. Ein wahres Wortspiel, denn nach einer Tätlichkeit durfte die Nummer 17 der Rot-Schwarzen etwas früher als seine Teamkollegen unter die Dusche. Abwarten muss man noch das TFV-Urteil, doch eigentlich ist es klar: Lanziner wird das Spiel gegen die Austria verpassen.

So wurde gespielt:

Delic; Saurer (54. Einkemmer), Stastny, Waldy, Lebeda; Nazli, Mader, Steinkellner, Radi (61. Marasek); Lechner (45. Happ), Lanziner.

Daniel Lenninger

02.10.11 - Reichenauer Höhenflug gestoppt

3:2-Niederlage in Kematen

Samstag, 13:30 Uhr, KEMATEN; Mit Blick auf das anschließende Oktobertfest ging der Aufsteiger aus Kematen hochmotiviert ins Duell mit dem Tabellenführer aus der Reichenau. Und sie konnten die Lederhosengarnitur mit viel Stolz präsentieren, denn in Wahrheit war es kein guter Tag für die Lenninger-Elf.

Trotz Steinkellner-Führung in Minute 5 nach einem präzisen Abschluss von der Strafraumgrenze zwischen Minute 24 und 29 gleich eine handvoll bittere Momente für die SVR-Gemeinde: Nach strittigen Situationen entschied der Referee jeweils auf Elfmeter für die Hausherren - Oliver Kuen präsentierte sich als sicherer Schütze und die Wende war perfekt. Zu allem Überfluss bekam Matthias Hörtnagl die Rote Karte - Notbremse (Herr Schiedsrichter, war gerechtfertigt?). Bei den Strafstoßentscheidungen darf man sich nicht beklagen, aber der Feldverweis war vielleicht ein wenig überzogen und am Ende war es der Knackpunkt.

Kurz vor der Pause zog Kematen nach - in Sachen Karten. Markus Plunser wurde für ein übles Foul von hinten vom Platz geschickt, auch in dieser Situation hätte man durchaus auch Gelb geben können. Was soll's... Die Partie war wieder offen und einem Herzensreichenauer war es überlassen, die Spannung zu zerstören. Es war allerdings nicht der Ausgleich, sondern der Treffer zum 3:1. Ex-Akteur Alex Gruber ließ sich nach idealem Plunser-Assist nicht lumpen und schob trocken ein. Den Schlusspunkt setzte Michael Happ mit seinem 10. Saisontor (90.) - tolle Quote - in diesem Spiel allerdings wertlos.

So wurde gespielt:

Hörtnagl; Saurer (45. Einkemmer), Stastny, Waldy, Lebeda; Thom, Steinkellner, Mader, Marasek; Radi (28. Gasser), Happ.


von Daniel Lenninger

MEHR ZUM TIROLER UNTERHAUSFUSSBALL UNTER tirol.fanreport.at!

24.09.11 - 12:0-Kantersieg gegen Axams

Reichenauer Tormaschine auf Hochtouren

Im Moment könnte es besser wirklich nicht laufen. Nach der Cup-Sensation gegen Kapfenberg setzte man sich auch gegen das Tabellenschlusslicht der Tiroler Liga durch - und nicht zu knapp. Nach 90 Minuten schlichen die Gäste aus Axams mausetot vom Platz, verständlich nach einem 0:12-Debakel.

Nachdem bereits in der Halbzeit nach Treffern von Waldy (16.) und Happ (20., 26.) alles klar war, drehte die Lenninger-Elf in Spielabschnitt 2 total auf - auf ein Gustostückerl folgte eine Zauberaktion (und so weiter). Die Axamer Mannschaft, die sich einmal mehr als ligauntauglich präsentierte, lief nur noch im Kreis herum. Besonders ein Mann spielte sich an diesem Tag ins Rampenlicht: Michael Happ. Der Junge Angreifer war ingesamt für 6 Tore verantwortlich. Den Rest besorgten Steinkellner (57., 81.), Lebeda (75.) und Marasek (77., 90.).

Auch die Kronen-Zeitung lobte den Tabellenführer in den höchsten Tonen: Mit 8 Punkten wurde man zum Toto-Klub der Runde auserkoren.

So wurde gespielt:

Hörtnagl (72. Delic); Saurer (45. Dore), Stastny, Waldy, Lebeda; Thom (45. Lechner), Mader, Steinkellner, Marasek; Happ, Radi.

Reichenauer Of the Match:

Happ Michael stellte mit seinem Sixpack gegen den Ex-Klub seinen Torriecher wieder einmal unter Beweis.

von Daniel Lenninger

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21.09.11 - Sensation im ÖFB-Cup: Reichenau eliminiert Kapfenberg

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David besiegt Goliath

"Der Cup hat eigene Gesetze." - Für viele nur eine wertlose Phrase. Doch die SVG Reichenau bewies am Mittwochnachmittag Gegenteiliges. Der Tabellenführer der UPC Tiroler Liga schlug in einem packenden Pokal-Fight Bundesliga-Klub SV Kapfenberg mit 2:1 nach Verlängerung. Kevin Radi avancierte in der 96. Minute dank seines Siegtreffers zum Matchwinner. Nach Austria Klagenfurt konnte die Lenninger-Elf mit den Falken aus der Steiermark bereits dem zweiten großen Gegner ein Bein stellen.

Rund 700 Schaulustige waren in die nagelneue Reichenauer Heimstätte gepilgert. Ein beachtlicher Wert, wenn man beachtet, dass das Spiel der 2. Hauptrunde aufgrund des fehlenden Flutlichts bereits um 16:30 Uhr angepfiffen werden musste - und das an einem normalen Arbeitstag. Von stressigem Berufsalltag war trotzdem keine Spur - die Heimfans puschten die Rot-Schwarzen bis zur letzten Minute nach vorne. Und diese Unterstützung sollte sich auszahlen.

Einen großen Beitrag zum gigantischen Triumph lieferte SVR-Schlussmann Matthias Hörtnagl bereits in der schweren Anfangsphase. Gleich mehrmals tauchten die Gäste vor dem 23-Jährigen auf, doch der bis in die Haarspitzen motivierte Wipptaler war schlichtweg unbezwingbar - kein Balsam also auf die Seele der verunsicherten Steirer, die in der Bundesliga seit 5 Begegnungen sieglos sind. Auf der Gegenseite versteckte man sich keineswegs, sondern spielte mutig nach vorne. Knapp eine halben Stunde war vorbei, als dem fanatischen Publikum der Torjubel im Hals stecken blieb - Reichenau-Spielmacher Patrick Steinkellner traf mit seinem Prachtfreistoß nur Aluminium (28.). Doch nicht nur durch diese Aktion rochen die Gastgeber die Lunte und Angriffshüne Florian Lechner war es überlassen, der den krassen Außenseiter noch vor der Pause in Führung brachte. Ein perfektes Steinkellner-Zuspiel bugsierte "der Lange" ins Gehäuse von KSV-Torwart Patrick Kostner - 1:0 (40.).

Nach Wiederanpfiff versuchten sich die Tiroler im Kontern. Eigentlich war zu erwarten, dass die Gregoritsch-Elf dem Geschehen spätestens zu diesem Zeitpunkt den Stempel aufdrückt, doch ein Offensivkonzept war nicht vorhanden. Der Ball wurde am kleinen Areal nur noch nach vorne gejagt, doch dort verliefen die Aktionen von Elsneg und Co. im Sand. Das Tor auf dem Fuß hatten nämlich die Reichenauer in Person von Ricardo Thom, der aus aussichtsreicher Position scheiterte (53.). Es lief alles wie am Schnürchen für die Hausherren und dennoch mussten sie in Minute 77 die kalte Dusche hinnehmen: Dem eingewechselten Stefan Erkinger gelang der Ausgleich - aus dem Nichts. Und schon wieder war die Lenninger-Elf der Führung näher, in der Schlussminute der regulären Spielzeit verfehlte ein Mader-Kopfball nur hauchdünn den gegnerischen Kasten. Es ging also in die Verlängerung, Nerven mussten sie haben - die eingefleischten Anhänger...

Mit letzter Kraft wehrten sich die leidenschaftlichen Innsbrucker in der Extraspielzeit, mit Lanziner und Lebeda mussten bereits zwei angeschlagene Helden vom Platz. Doch ausgerechnet einem Einwechselspieler gelang die erneute Sensation - die erneute Führung. Kevin Radi war nach einem Gestocher im Strafraum zur Stelle (106.). Kapfenberg war geschlagen und konnte in der Folge kein Lebenszeichen mehr von sich geben.

Fazit: Für Reichenau stellt es den größten Erfolg der Vereinsgeschichte dar. Noch nie zuvor hatte man gegen einen Bundesligisten die Oberhand behalten. Nun wartet man mit Spannung auf die Auslosung der nächsten Runde. Seit heute ist eines jedenfalls klar: Zuhause kann man jeden Gegner bezwingen!

So wurde gespielt:

Hörtnagl; Oberortner, Stastny, Waldy, Lebeda (76. Marasek); Nazli, Steinkellner, Mader, Thom; Lechner (110. Happ), Lanziner (45. Radi).

Reichenauer of the Match:

Eigentlich darf man nach diesem Spiel keinen Akteur herausheben, doch wenn man es trotzdem macht, dann sollte es Andreas Stastny sein. Durch sein perfektes Stellungsspiel und aggressives Zweikampfverhalten erstickte er zahlreiche Angriffsaktionen der Gäste im Keim. Klasse Match, Andi!

von Daniel Lenninger

18.09.11 4:2-Heimsieg gegen Schwaz

Gelungene Generalprobe

Vor dem Cup-Schlager gegen Bundesligist Kapfenberg mussten noch einmal 3 Punkte her und zwar gegen den schwach in die Saison gestarteten SC Schwaz. Die Hofbauer-Elf liegt mit nur 2 Siegen aus 9 Spielen deutlich hinter den Erwartungen. Ein leichtes Programm also? Von wegen, die Qualität im Gäste-Kader ist auf jeden Fall vorhanden und man rechnete mit einer taktisch cleveren Auswärtsmannschaft.

Doch die Reichenau schob einem Geduldsspiel einen Riegel vor. Nach Treffern von Legionär Ricardo Thom (18.) und Patrick Lebeda (31.) lag die Lenninger-Elf schon nach einer halben Stunde klar in Front. Per Kopf verkürzte Schwaz-Defensivakteur Clemens Ringler nach einer schönen Micheler-Vorlage den Spielstand, mit dem es dann auch in die Pause ging.

Nach Seitenwechsel stellten die Rot-Schwarzen eindrucksvoll unter Beweis, dass man diese Begegnung unbedingt gewinnen wollte. Alexander Mader (54.) und Thom mit seinem 2. Volltreffer sorgten für die Entscheidung, Roland Micheler (77.) nur noch für Ergebniskosmetik. Mit diesem Dreier ist die SVG Reichenau nun neuer Tabellenführer!

Reichenauer Of The Match:

Ricardo Thom kehrte trotz zweier Niederlagen (gegen Österreich ist halt nichts zu holen) mit viel Selbstvertrauen von seiner Länderspielreise mit der U21 von Luxemburg zurück und schoss seine ersten beiden Tore für die SVG Reichenau. Wir gratulieren herzlich!

So wurde gespielt:

Hörtnagl; Oberortner, Stastny, Waldy, Lebeda; Nazli, Steinkellner (67. Marasek), Mader, Thom (84. Duran); Lechner, Lanziner (63. Radi).

Daniel Lenninger

VORSCHAU: SVG REICHENAU - SV KAPFENBERG [21.09.2011]

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David gegen Goliath

Wer von euch kann sich denn noch an den letzten Bundesligisten im Duell mit der SVG Reichenau erinnern? Falsch, es war nicht Altach im letzten Jahr, die Vorarlberger sind nur in der 1. Division zuhause. Genau genommen war es Admira Wacker Mödling, an der man in der 2. Runde des ÖFB-Cups scheiterte – und zwar am 3. April 2001. Manch aktueller SVR-Kicker war damals wohl noch als Balljunge tätig…

Jetzt ist es schon wieder so weit! Und auch wenn es sich um keinen Eurostarter wie Red Bull Salzburg oder Austria Wien handelt, die Austragung am neuen und modernen Reichenau-Areal mag dafür entschädigen (Anm. d. Red.: gegen die Admira wurde noch im Tivoli Neu gespielt). Ach ja, fast hätte ich es vergessen – Gegner am kommenden Mittwoch ist Kapfenberg.

Der Gregoritsch-Elf aus der Steiermark gelang in der Saison 2009/2010 der überraschende Aufstieg in die höchste Spielklasse - kaum ein Experte hatte damit gerechnet. Mit der üblichen Euphorie eines Liganeulings im Rücken erreichte man in der abgelaufenen Debütsaison den respektablen 8. Tabellenrang, worauf sich ebenfalls wenige hätten wetten trauen. Und wo steht der KSV in der aktuellen Spielzeit? Das schwere zweite Jahr nach dem Aufstieg stellt sich für die junge Mannschaft als echter Gradmesser heraus, gemeinsam mit Mattersburg bildet man das Schlusslicht der österreichischen Bundesliga. Einem mickrigen Dreier stehen 5 Pleiten gegenüber, einmal wurde remisiert.

Trotzdem natürlich kein Grund, den Kapfenbergern die Bundesliga-Qualität abzusprechen: Die junge Steirer Elf (Durchschnittsalter 23,71!!!) geht als klarer Favorit in die Begegnung. Von „Stars“ zu sprechen, ist im heimischen Fußball vielleicht ein wenig überheblich, doch natürlich gibt es einige Gäste-Spieler, die im Brennpunkt des Interesses stehen:

Michael Gregoritsch:

17-jähriger Trainersohn, aktueller U21-Nationalspieler, eines der größten Talente Österreichs in seinem Jahrgang, wechselt im Sommer zu 1899 Hoffenheim, Position Stürmer

Markus Felfernig:

28 Jahre alt, hat bereits 100-Bundesliga-Spiele auf der Habenseite, erzielte in diesen Spielen 12 Tore und bereitete 10 weitere Treffer vor, Position linkes Mittelfeld

Matej Mavric:

32 Jahre, Nationalität Slowenien, aktueller Teamspieler, stand 2010 im WM-Kader, absolvierte 101 Spiele in der 2. Deutschen Bundesliga, Position Innenverteidigung

Aufgrund des fehlenden Flutlichts muss die Begegnung laut ÖFB-Statuten schon um 16:30 Uhr ausgetragen werden. Trotzdem hofft man in den eigenen Reihen auf zahlreiche Unterstützer. Die SVR-Kicker werden jedenfalls alles dafür geben, dass sich der teilweise notwendige Zeitausgleich für alle Angestellten und Arbeiter lohnt.

von Daniel Lenninger

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10.09.11 Wichtiger Sieg in Völs

Lanziner gelingt Goldtor

Nach der bitteren 0:2-Heimpleite gegen Imst ging die Lenninger-Elf hochmotiviert ins Auswärtsduell mit Völs. Bis auf Einkemmer (verletzt) und Thom (Nationalteam) hatte man alle Mann an Bord. In Hälfte 1 fand ein vorsichtiges Abtasten beider Teams statt. Trotzdem wurde es gefährlich: Auf Seiten der Rot-Schwarzen scheiterte Lanziner aus aussichtsreicher Position (27.), für Völs zog Bangratz den Kürzeren (30.).

 Nach Seitenwechsel spielten dann nur noch die Gäste und sie wurden für ihre Geduld belohnt. Nach einer Ecke von Steinkellner traf Lanziner einen Völser, der den Ball unglücklich ins Tor weiterleitete (52.). In der Folge stand die Gastgeber-Defensive sattelfest, bis auf zwei große Happ-Chancen ließ der Aufsteiger kaum etwas zu. Doch der 20-Jährige durfte seinen mittlerweile legendären Jubel (Vorbild Marko Arnautovic) den rund 400 Zuschauern nicht präsentieren.

 Mit diesem 1:0-Erfolg rangiert man in der Tabelle auf Rang 3. Wer noch besser in die Saison startete? Die Überraschungsteams SVI und Kirchbichl, die zurzeit beide auf einer Erfolgswelle schweben. Doch die Reichenauer Kicker zeigten, dass sie das Gewinnen nicht verlernt haben und machten somit den Kampf um den Platz an der Sonne wieder mächtig spannend.

 So wurde gespielt:

 Hörtnagl; Oberortner, Stastny, Waldy, Saurer; Marasek (45. Nazli), Steinkellner, Duran (45. Happ), Mader, Lebeda (71. Radi); Lanziner.

 Reichenauer Of The Match:

 Nach den letzten beiden Spielen, in denen man vor allem defensiv nicht gut aussah, fand die Reichenau-Viererkette wieder in die Spur. Ein Lob also an die gesamte Abwehrarbeit, denn die fängt bekanntlich vorne im Sturm an.

Daniel Lenninger

04.09.11 0:2-Heimniederlage gegen Imst

Reichenau biss sich Zähne aus

Sonntagsmatinee, 10:30 Uhr; REICHENAU. Alles war (wie immer) angerichtet für ein Fußballfest. Doch am Ende war es kein Fußballfest, sondern nur ein Spiel – und zwar eines, das man so schnell wie möglich wieder vergessen sollte.

 Bereits nach 15 Minuten schockten zwei Ex-Reichenauer die Hausherren, nach Flanke von Birschner schoss Höllrigl die Gäste in Front. Und die nächste kalte Dusche folgte gleich darauf: Diesmal wurde der Assistgeber zum Torschützen, Birschner war für das 2:0 verantwortlich (19.). Bei beiden Treffern sah die Reichenau-Defensive nicht gut aus. Danach beruhten sich die Imster auf Ergebnisverwaltung, den Innsbruckern gelang trotz großem Aufwand fast gar nichts. Trotzdem hatte man durch Happ (73.) und Lechner (81.) zwei große Chancen, der Angelegenheit noch einmal Spannung zu verleihen. ABER: Wenn's nicht läuft, dann läuft's halt nicht...

 Reichenauer of the Match:

Schlussmann Matthias Hörtnagl war einer der wenigen Rot-Schwarzen, die Normalform erreichten. Bei den Gegentoren traf „Hörti“ keine Schuld.

 So wurde gespielt:

 Hörtnagl; Oberortner, Stastny, Waldy, Saurer; Marasek (45. Radi), Steinkellner, Duran (65. Happ), Mader, Lebeda (72. Nazli); Lechner.

 Daniel Lenninger

30.08.11 - 4:4-Remis in Matrei

Aluminium verhindert Auswärtssieg

Könnt ihr euch noch erinnern? Anfang August fiel die Konfrontation mit Matrei wortwörtlich ins Wasser. Aufgrund von heftigen Regenfällen musste das damals angesetzte Spiel verschoben werden. Gott sei Dank fand der Nachtrag zum optimalen Zeitpunkt statt. Nach der Gala-Vorstellung in Absam fuhr man mit viel Rückenwind ins Wipptal.

 Doch der Auftakt war schockierend. Bereits in Minute 4 düpierte ein weit geschlagener Ball die Reichenauer Viererkette und Matrei-Angreifer Peer vollstreckte in souveräner Manier. Und dem war noch nicht genug: Trotz einigen schlagkräftigen Offensiv-Aktionen der Gäste (vor allem aus der Distanz war man gefährlich) konnte die Saringer-Elf die Führung ausbauen. Diesmal wurde der Torschütze zum Assistgeber, Peer bediente Sturmpartner Platzer und dieser verwertete trocken zum 2:0 (26.). Warum dies passieren konnte war einfach zu erklären: Man ließ dem Gegner, der auch aggressiver zu Werke ging, viel zu viel Freiraum und auch die Abstimmung im Reichenauer Defensivblock war mangelhaft. Und das zog sich durch die gesamte 1. Halbzeit: Nachdem Waldy zum Anschlusstreffer einköpfte (34.), die erneute kalte Dusche für die Innsbrucker. Peer stellte nach einer idealen Knoflach-Vorlage den 2-Tore-Vorsprung wieder her. Mit diesem gewöhnungsbedürftigen Zwischenstand ging es dann auch in die Kabine.

 Nach der Pause agierten die Rot-Schwarzen wie ausgewechselt. Die neu ins Spiel gekommenen Lechner und Lebeda brachten frischen Schwung, Matrei wurde nur noch in die eigene Spielhälfte gedrängt. Und das goldene Händchen von Coach Lenninger machte sich bezahlt – Lechner gelang der abermalige Anschlusstreffer, nach Lanziner-Assist stand „der Lange“ zur richtigen Zeit am richtigen Ort (57.). Danach fehlten ein wenig die Ideen, doch dann ging es Schlag auf Schlag. Joker Happ erzielte mit seiner ersten Ballberührung den Ausgleich (76.), Lechner mit seinem 2. Tagestreffer die Führung. Die Partie schien gedreht, mit den Lattenschüssen 4,5,6 und 7 (ja, damit ist nur das heutige Spiel gemeint und nicht die ganze Saison) hatte man auch noch prächtige Gelegenheiten, dem Zittern ein Ende zu bereiten. Aber die Querlatte hatte mehrmals etwas dagegen, Glücksgöttin Fortuna auch.

 Und so kam es, dass sich ein altes Sprichwort („Wenn du die Tore nicht selbst schießt, …….“) bewahrheitete. 4:4 – Platzer (89.). Ein Punktverlust, der trotz zwischenzeitlichem 3:1-Rückstand extrem weh tut. Trotzdem bleibt man Tabellenführer – wenigstens etwas.

 Reichenauer of the Match:

Nicht zum ersten Mal bewies Florian Lechner, dass er das Joker-Gen in sich trägt. Nachdem er seine Mannen zuletzt in Reutte nach seiner Einwechslung auf die Siegerstraße brachte, zeigte er auch in Matrei seine Effizienz: 2 wertvolle Treffer im Wipptal – deshalb ist er unser "Spieler der Runde".

 So wurde gespielt:

 Hörtnagl; Oberortner, Stastny, Waldy, Saurer; Nazli (45. Lebeda), Steinkellner, Duran (45. Lechner), Marasek (75. Happ); Lanziner.

 Daniel Lenninger

27.08.11 - Neuer Tabellenführer

Tiki-Taka-Sieg in Absam

 Nach dem 2:0-Auswärtserfolg in Reutte stand schon wieder ein Duell in der Fremde an– dieses Mal musste man nach Absam fahren. Im Vorspiel wurde schon die Reservemannschaft der Absamer von der SVG Reichenau II mit 5:1 in die Knie gezwungen – ein gutes Omen?

 Der Auftakt konnte besser nicht sein. Die Rot-Schwarzen spielten den Tiroler-Liga-Konkurrenten, der diese Bezeichnung eigentlich nicht verdient hat, regelrecht an die Wand. Bereits nach 19 Minuten stand es nach Toren von Marasek (5.), Steinkellner (8.) und Oberortner (19.) 3:0 für die Innsbrucker. Besonders der Freistoßtreffer von Oberortner war kurios und spektakulär zugleich, so traf der Außenverteidiger aus rund 40 Metern. Ob das so gewollt war? Man schmunzelt, dass es eigentlich eine Flanke hätte sein sollen…

 In der 2. Halbzeit setzte sich das ansehnliche Spiel der SVR fort. Gelegentlich gab es einmal eine Konterchance der Absamer, aber sonst war nur die Reichenau am Zug (und das kann man sogar behaupten, wenn man die Vereinsbrille trägt, Anm. d. Red.). Steinkellner mit seinem 2. Tagestreffer (48.), Hüne Mader (65.) und Happ (91.), über dessen Torjubel man noch immer diskutiert, vollendeten das Werk von Absam.

 Beide Kampfmannschaften der Reichenau lachen nun in ihren jeweiligen Ligen (Tiroler Liga, 2. Klasse Ost) von der Sonne. Für die Fußballlaien: Platz 1, Tabellenführung, Leader…

 Reichenauer of the Match:

Hannes Oberortner – defensiv und offensiv top.

So wurde gespielt:

 Hörtnagl; Oberortner, Stastny, Waldy, Saurer; Nazli, Steinkellner, Duran, Mader (68. Radi), Marasek (58. Thom); Lanziner (65. Happ).

 Daniel Lenninger

24.08.11 3:1-Cuperfolg bei Veldidena

Ein Sieg ohne zu glänzen

Jeder weiß Bescheid: Im Cup gelten eigene Gesetze. Auch in der aktuellen Runde des Kerschdorfer Tirol Cups mussten prominente Vereine ihren Hut nehmen. Bestes Beispiel sind die Jungs aus Rum, von denen die Talente von den Wacker Amateuren einfach mal entzaubert wurden. Ein Grund mehr, das Duell mit Gebietsligist Veldidena richtig ernst zu nehmen.

 Die erste Halbzeit ist eigentlich nicht zu erwähnen. Mittelfeldgeplänkel stand an der Tagesordnung. Nennenswerte Chancen? Fehlanzeige. Bei den Reichenauern fehlte Feuer und Leidenschaft, dem Gastgeber nutzte der hohe kämpferische Aufwand nichts. Vorerst, denn nur kurz nach Seitenwechsel plötzlich Jubelstimmung am Besele-Areal: Kraxner bediente von der linken Seite seinen Mitspieler Steiner, der von der Strafraumgrenze eiskalt verwertete. Auch dieser Treffer scheint nicht gewirkt zu haben, die Angriffe des Tirol-Ligisten wirkten lahm und einfallslos. Doch dann kam Wind in Reichenauer Mühlen. Angeführt von einem ständig gefährlichen Lebeda (zur Halbzeit eingewechselt) tastete man sich Schritt für Schritt an den Ausgleich heran. Nachdem Stastny per Kopf noch scheiterte, brachte Mader seine Elf nach Lebeda-Einwurf zurück ins Match. Und weil man es erzwang, wendete sich an diesem Sommerabend doch noch alles zum Guten. Lebeda und Lechner besiegelten mit einem Doppelschlag den 3:1-Auswärtserfolg.

 Wen man auch in der nächsten Runde zugelost bekommt. Der heutige Auftritt bewies: Der gefährlichste Gegner ist man immer selbst. Doch die Moral dieser Truppe lässt erhoffen, dass dieser Bewerb noch ganz lange rot-schwarz geprägt wird.

 So wurde gespielt:

 Hörtnagl; Oberortner, Stastny, Waldy, Saurer; Nazli (46. Steinkellner), Thom, Mader, Marasek (87. Duran); Lechner, Happ (46. Lebeda).

 Reichenauer of the Match:

 Nach Verletzungspause kam Patrick Lebeda erst zur 2. Halbzeit ins Spiel und zeigte sofort seine Qualitäten. Der Routinier war an der Wende dieser Partie maßgeblich beteiligt und klar ist: Der Mittelfeldakteur wird den Konkurrenzkampf in der Reichenau-Offensive wieder mächtig ankurbeln.

 Daniel Lenninger

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20.08.11 Joker Lechner und Happ treffsicher

Goldenes Händchen beschert Auswärtssieg

 Dass im Reuttener Drei Tannen Stadion die Trauben ziemlich hoch hängen ist tirolweit bekannt. Von Spiel zu Spiel treiben die fanatischen Einwohner ihr Team nach vorne. Der Gegner gilt als Hassobjekt und wird mit Schmährufen bedacht. Dass man von dort trotzdem 3 Punkte entführen kann, bewies die SVG Reichenau am Samstagabend.

 Die Anfangsphase gehörte den Hausherren, besonders durch Freistoßsituationen von Mittelfeldallrounder Scheucher wurde es brandgefährlich. Im Fortlauf der Partie fanden die Innsbrucker aber immer einen besseren Bezug zum Spielgeschehen, zwingende Chancen waren trotzdem Mangelware. Statt atemberaubenden Strafraumszenen stand der Kampf im Mittelpunkt.

 Kurz nach Wiederanpfiff brachte der für Nazli ins Spiel gekommene Thom (U21-Nationalspieler aus Luxenburg, kam vor der Saison vom ISK) neuen Schwung. Und dass Einwechselspieler an diesem Abend besonders wichtig waren, kann man an den Matchwinnern erkennen. Lechner und Happ (beide ab der 63. Minute im Einsatz) entschieden das Spiel zugunsten der Gäste. Besonders ersterem gilt es ein Lob auszusprechen, war es doch sein erster Ballkontakt, der zum Tor führte. Wie schon im Heimspiel gegen den SVI konnte der Salzburger seine Jokerqualitäten unter Beweis stellen. Nach diesem Führungstreffer hatte man viel Platz zum Kontern, diese Aktionen verliefen allerdings im Sand. Bis zur 93. Minute jedenfalls. Denn dann war der 2. Joker an der Reihe, Happ machte alles klar und brachte den SVR-Partybus ins Rollen.

 Reichenauer of the Match:

 Hannes Oberortner war schon in den letzten Wochen in Hochform und konservierte diese trotz kurzer Verletzungspause. Bedanken darf er sich gerne bei seinen Verteidigerkollegen, die ihm durch stabile und konsequente Defensivarbeit eine große Hilfe waren.

 So wurde gespielt:

 Hörtnagl; Oberortner, Stastny, Mader, Saurer; Nazli (50. Thom), Steinkellner, Duran, Marasek; Lanziner (63. Lechner), Radi (63. Happ).

 Daniel Lenninger

14.08.11 Siegesserie beendet

2:2-Heimremis gegen Telfs

 Bisher verlief der Saisonstart der Lenninger-Elf mehr als perfekt. Doch dass es auch (kleine) Rückschläge gibt, zeigte das Spiel gegen Telfs. Vor rund 300 Zuschauern schien von Anfang an alles gegen die Truppe um Kapitän Steinkellner zu laufen. Bereits in der ersten Spielminute Schockstarre in der Reichenau: Nach einem Corner von Neuzugang Bernardin sorgte Struggl mit einem präzise angetragenen Kopfball für die Führung der Gäste. Man konnte zu diesem Zeitpunkt eine Stecknadel am Heim-Areal fallen hören, mit diesem Gegentreffer hatte nun wirklich niemand gerechnet.

 Trotzdem blieben die Gastgeber ruhig und versuchten ihr Kurzpassspiel durchzuziehen. Das Bemühen konnte man keinem vorwerfen, doch der letzte Pass fehlte meistens. Zweimal konnte sich Duran, der an diesem Tag sicherlich bester Reichenauer war, mit Distanzschüssen in Szene setzen (3., 8.). Doch wenn es nicht läuft, dann läuft es halt nicht. Ein Beispiel? Gerne! Der besonders in der Anfangsphase gefährliche Bernardin scheiterte zunächst an Hörtnagl, doch sein Mannschaftskollege Pohl konnte es besser machen und baute die Führung aus. 2:0 für Telfs in Minute 14!

 Danach war vorerst einmal Schluss mit Offensivaktionen der Gäste. Wenn es gefährlich wurde, dann hatten die SVR-Kicker ihre Beine im Spiel. Und sie wurden belohnt: Flügelverteidiger Einkemmer baute sich in den Angriff ein, bedient perfekt Radi und dieser sorgte für den Anschlusstreffer und gleichzeitig für neue Hoffnung (26.). Angetrieben von neuen Kabinenmotivationen waren die Gastgeber in Spielabschnitt zwei präsenter. Und das was Telfs kann, das kann die Reichenau schon lange – nämlich bereits kurz nach Anpfiff ein Tor zu erzielen. Diesmal war es Nail Duran, der nach sehenswertem Assist von Lanziner zum Ausgleich einschießt (48.). Das Aufeinandertreffen war wieder völlig offen und spätestens nach der gelb-roten Karte für Telfs-Angreifer Krismer (völlig dumme Aktion) war klar: Reichenau war dem Sieg näher. Doch die Effizienz klappte nicht wie in den letzten Spielen und so blieb es trotz Matchball von Stastny (90.) beim 2:2-Unentschieden.

 Reichenauer of the Match:

 Nachdem zuletzt Lanziner und Hörtnagl die Ehre gebührte, war nun Nail Duran an der Reihe. Einsatz, Spielfreude und auch ein wichtiges Tor zeichneten den Mann mit der Nummer 19 an diesem Tag aus.

 So wurde gespielt:

 Hörtnagl; Saurer (63. Thom), Stastny, Waldy, Einkemmer; Nazli (70. Marasek), Steinkellner, Mader, Duran; Radi (77. Happ), Lanziner.

Daniel Lenninger

KMI Reichenau : Kolsass/Weer (Das Schwagerduell)

Lenninger gewinnt Schwager-Duell klar

Der Erfolgslauf der SVG Reichenau geht weiter. Dieses Mal wurde Kolsass/Weer abgefertigt (und zwar in souveräner Manier). Für den 4:0-Endstand zeigte sich neben einem Lanziner-Doppelpack auch Kevin Radi verantwortlich. Der Führungstreffer der Hausherren resultierte aus einem Eigentor.

Von Anfang an dominierten die SVR-Jungs das Spielgeschehen. Der Takt wurde vorgegeben und die Gäste mussten sich danach richten. Bereits früh eröffnete Kolsass-Verteidiger Schmied das Torfestival, indem er das eigene mit dem gegnerischen Gehäuse verwechselte (5.). Ab diesem Zeitpunkt war Geduld gefragt, traf man doch auf einen kompakten Abwehrblock. Auch im Spiel nach vorne waren die Gäste, die vom Schwager von Reichenau-Coach Thomas Lenninger trainiert werden, nicht gewillt sich zu verstecken. Gelegentliche Konter durch Toprak (35.) oder Stern (37.) verwandelten sich allerdings nicht in Zählbares.

„Högschde Zeit“ war für Kult-Stadionsprecher Kreis das 2:0 durch Lanziner. Nachdem Waldy bei einem Kopfballduell Herr der Lüfte wurde (wenig überraschend), stand Lanziner goldrichtig und baute die Führung per Abstauber (ebenfalls wenig überraschend) aus. Gespielt waren 58 Minuten. Von da an war das Spiel mehr oder weniger gelaufen, Kolsass zeigte nur noch wenig Gegenwehr, die allerdings kurz darauf den nächsten Schicksalsschlag hinnehmen musste. Nach Foul an Nazli im Strafraum (für viele ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk) verwertete Lanziner den fälligen Penalty eiskalt (63.). Während Hörtnagl den Ehrentreffer der Gäste mehrmals verhinderte (wie zuletzt mit großartigen Paraden), war die Heimelf kaltschnäuziger. Der eingewechselte Radi setzte nach Ideal-Assist von Mader den Schlusspunkt (87.). Jungs, so kann es weitergehen…

Reichenauer of the Match:

Tja, bei einer mannschaftlich geschlossenen Leistung muss man halt doch den Spieler mit den meisten Toren auswählen. In diesem Fall also: Mario Lanziner oder auch Doppelpack-Lanzi…

So wurde gespielt: Hörtnagl; Oberortner (54. Thom), Stastny, Waldy, Einkemmer; Nazli, Steinkellner, Mader, Duran; Happ (59. Radi), Lanziner (70. Marasek).

Daniel Lenninger

7.8.11 Pokalfight gegen Austria Klagenfurt

Reichenauer Kraftakt eliminiert Austria Klagenfurt

Was zum Teufel macht ein Fußballklub aus Kärnten am Reichenauer Areal? Nun ja, ziemlich gute Frage. Hat sich die Tiroler Liga etwa österreichweit ausgedehnt? Nein. Ist es vielleicht ein Freundschaftspiel? Nein. Es geht um den ÖFB-Cup und um den Einzug in die nächste Runde, in der möglicherweise schon richtige Hochkaräter (jedenfalls in Österreich) warten. Mögliche Motivationen für dieses K.O.-Spiel lauten also Rapid, Austria oder Salzburg. Vielleicht auch Hofmann, Junuzovic oder Alan. Wie auch immer…

Jene Mannschaft aus Kärnten heißt übrigens Austria Klagenfurt. Die Gäste, gespickt mit ehemaligen Bundesliga-Profis wie Dollinger, Hota oder Pusztai, traten die Reise in den Westen mit einem Rucksack voller Selbstvertrauen an. Zuletzt gewann man in Pasching mit 3:0. Beste Voraussetzungen also für ein spannendes Duell.

Die Startphase gehörte eindeutig der Austria, die besonders durch die Standardsituationen von Dollinger gefährlich wurde, zweimal scheiterte Pusztai aus aussichtsreicher Position. Doch im Nachhinein war dies kein Grund zum Zittern, galt SVR-Schlussmann Hörtnagl an diesem Tag schlicht als unbezwingbar. Trotz Chancenplus der Klagenfurter kam die Lenninger-Elf Mitte der ersten Halbzeit besser ins Spiel, hatte durch Waldy (18.) auch die große Möglichkeit zur Führung, der Kopfball des Abwehrhünen fiel allerdings zu mittig aus. In der Folge verflachte die Partie, Mittelfeldgeplänkel stand an der Tagesordnung und die rund 350 Zuschauer bekamen bei nassen Verhältnissen auch einige würzige Grätschen zu sehen. Kurz vor der Pause noch einmal Aufregung im Innsbrucker Strafraum: Gäste-Angreifer Bürgler umkurvte nach einer Unsicherheit in der Reichenau-Defensive Hörtnagl und der Rest schien ein Kinderspiel zu sein. Falsch gedacht, bedrängt von Stastny schaffte es Bürgler nicht, das Leder im leeren Reichenau-Gehäuse unterzubringen (42.). Geschichten, die nur der Fußball schreibt. Aufgrunddessen wunderte es auch niemanden, als Stadionsprecher-Legende Peter Kreis Anfang des 2. Spielabschnittes den ersten Wechsel verkündete: Reich kam für Bürgler…

Nach dem Pausentee (bei diesem Wetter unverzichtbar) ein komplett anderes Bild. Im Gegensatz zum ersten Durchgang waren nun die Reichenauer tonangebend und klar die bessere Mannschaft. Mader per Kopf (51.) und Oberortner per Freistoß (53.) hätten das Lenninger-Team in Front bringen können. Ebenfalls erwähnen muss man in diesem Zusammenhang Kapitän Steinkellner, der mit seinen optimal angetragenen Eckstößen immer wieder seine Beine im Spiel hatte. Kurz nach diesen vergebenen Chancen plötzlich Elferalarm. Nach einem Getümmel im Gäste-Strafraum (Mader wurde wohl gefällt) zeigte Schiedsrichter Riedel auf den Punkt. Leider konnte Lanziner seine Nerven nicht verstecken und vergab, allerdings im 2. Versuch, denn zuvor wurde der verwandelte Strafstoß zurückgepfiffen. Das war Minute 57 und es kam noch schlimmer: Nach 74 Minuten wurde Einkemmer mit der Ampelkarte in die Dusche geschickt. Die Reichenau mit 10 Mann gegen ein erfahrenes Regionalligateam – ein äußerst schweres Unterfangen. Trotz Anfeuerungsrufen aus dem fanatischen Publikum (die wenigen Klagenfurter-Fans wurden mundtot gemacht) konnte die Heimelf kaum für Entlastungsangriffe sorgen, auf der anderen Seite wurde es immer wieder gefährlich. Doch wie schon erwähnt: An Hörtnagl war kein Vorbeikommen. Fairerweise muss man auch erwähnen, dass das ein oder andere Mal nur wenige Zentimeter fehlten. Es kam wie es kommen musste. Die Reichenauer retteten sich in die Verlängerung und auch ins Elfmeterschießen. Und jetzt aufgepasst: Mader trifft, Reich verschießt, Oberortner trifft, Dollinger verschießt, Radi trifft, Hota verschießt, Neuzugäng Thom trifft. Ende gut, alles gut!!!

So wurde gespielt:

Hörtnagl; Oberortner, Stastny, Waldy, Einkemmer; Nazli (99. Thom), Steinkellner, Mader, Duran (80. Saurer); Happ (80. Radi), Lanziner.

Reichenauer Of The Match:

Diese Rubrik gehörte an diesem Tag nur einem Mann: Torhüter Matthias „Hörti“ Hörtnagl, der mit sensationellen Paraden die Null festhielt und somit auch seine Mannschaft im Spiel blieb.

Daniel Lenninger

31.07.11 KMI - Reichenauer Euphorie geht weiter

 

It’s Derbytime! Und damit jeder Zaungast über die Bedeutung dieses Duells Bescheid weiß, hier noch einmal zur Erinnerung: Gegner SVI ist der einzige Innsbrucker Kontrahent in der UPC Tiroler Liga.

 

Ganz aus dem Vollen konnte Trainer Thomas Lenninger wieder nicht schöpfen. Erneut musste man auf 2 Spieler verzichten – Thom und Saurer mussten das Spiel per Livescore verfolgen, beide weilen im Urlaub. Ganz im Gegensatz zu den vielen heißblütigen Anhängern beider Teams, die das moderne Reichenau-Areal in einen Hexenkessel verwandelten.

 

Von der 1. Minute an war jedem klar: So leicht wie zuletzt im Cup gegen Wacker Amateure wurde es der SVR-Elf an diesem Tag nicht gemacht – ging auch schwer, traten die Fohlen vom Bundesligisten doch auf wie eine Schülermannschaft (Anmerkung der Red.: Die Reichenauer setzten sich mit 5:1 durch).

 

In allen Punkten konnte sich der Innsbrucker Sportverein besser wehren. Doch vor allem eines musste man der Glabonjat-Elf zugute halten: Sie hatten im Zweikampf vorerst eindeutig die Nase vorn. Angeführt vom ehemaligen Reichenauer Seelaus waren die Gäste ebenbürtig, wenn nicht sogar das bessere Team. Und sie konnten ihre respektable Leistung auch in Zählbares ummünzen – und ausgerechnet Seelaus war es, der mit einem Freistoß Goalie Hörtnagl überraschte und zum Jubelsturm ansetzte – 1:0 für die Gäste in Minute 36. Die Reichenauer, geschockt vom Gegentreffer, reagierten mit Zweckoptimismus – Routinier Lebeda trifft die rechte Stange. Auf der Gegenseite zeigte sich das Offensiv-Quartett Hechenberger, Walser, Heissenberger und Simic stets gefährlich. Doch dann war erstmal Halbzeit – Zeit für die Schaulustigen, um sich bei hitziger Atmosphäre (28° C und jede Menge harte Tacklings) ein kühles Getränk zu genehmigen.

 

Für die Gastgeber konnte die 2. Halbzeit nur besser werden. Auch wenn es spielerisch nicht wirklich klappte, Moral haben diese Burschen. Und dieser Fleiß wurde belohnt. Nach etwas mehr als einer Stunde wurde der eingewechselte Sturmhüne Lechner (ähnlich hoher Turm wie Alexander Mader) im Strafraumbereich unsanft zu Fall gebracht – den fälligen Elfmeter verwertete Strafraumkobra Lanziner zum 1:1 (68.), 5 Minuten später brachte endlich Kapitän Steinkellner seine Füße ins Spiel. Seinen gut angesetzten Freistoß aus dem Halbfeld konnte Girardelli nur noch ins eigene Netz lenken. Und der Captain an Bord der Reichenau-Youngsters hatte noch nicht genug: Den nächsten Angriff schloss er mit einem platzierten Schuss aus 20 Metern ab – keine Chance für SVI-Keeper Krismer – 3:1 in Minute 76.

 

Trotz allem muss man den Innsbrucker Zeitgenossen aus der Wiesengasse zu einem tollen Spiel gratulieren, belohnt wurden sie mit dem Ehrentreffer, wieder durch Seelaus (89.) – weitere Geschenke waren nicht drin und die Lenninger-Elf fuhr die ersten 3 Punkte dieser Saison ein.

 

Reichenauer of the Match:

 

Auch wenn es ein mannschaftlich geschlossener Arbeitssieg war, Patrick Steinkellner hatte bei 2 Treffern seine Beine entscheidend am Ball und deshalb gehört ihm diese Auszeichnung – ein richtiger Kapitän eben.

So wurde gespielt:

 

Hörtnagl – Oberortner, Mader, Stastny, Einkemmer – Marasek (45. Nazli), Steinkellner, Duran, Lebeda – Radi (57. Lechner), Lanziner (85. Happ).

 

BILDER ZUM SPIEL

 

Daniel Lenninger

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2011 Kantersieg zum Saisonstart im ÖFB Cup

Endlich war es soweit! Nach langem Warten fand am Samstag das erste Pflichtspiel in der „neuen Reichenau“ statt. Sowohl der Kader als auch die Sportanlage war (fast) nicht wieder zu erkennen. Die rund 350 Schaulustigen wünschten sich nichts lieber als einen Auftaktsieg. Zu Gast waren übrigens die Amateure von Wacker Innsbruck und gespielt wurde im ÖFB-Cup…

Bis auf Oberortner, Thom (beide Urlaub) und Waldy (krank) waren alle Mann an Bord. Doch auch sie wären liebend gern dabei gewesen, denn die Bedeutung dieser Partie konnte man am Beispiel Thomas Lenninger erkennen, der Neo-Coach reiste direkt vom Flughafen an.

Kommen wir langsam aber doch zum Spielgeschehen, das sich für die Heimelf mehr als positiv entwickelte. Für den perfekten Start sorgte Angreifer Mario Lanziner, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort stand und eine scharfe Hereingabe von Steinkellner ins gegnerische Tor unterbringen konnte – ein Tor in typischer Lanzi-Manier (6.). Doch dass der 23-Jährige nicht nur abstauben, sondern auch andere Verwertungsmethoden anwenden kann, bewies er in der nächsten Szene. Nachdem Lanziner von seinem Sturmpartner Happ uneigennützig freigespielt wurde, entschied er sich richtig und bezwang Wacker-Schlussmann Siding mit einem platzierten Schuss ins lange Eck (14.).

Gegen erschreckend schwache Gäste, der man trotz einiger mitwirkenden Jungprofis jegliche Regionalliga-Tauglichkeit absprechen konnte, schuf man sich ein spielerisches Übergewicht – ohne jedoch hundertprozentige Tormöglichkeiten vorzuweisen. Ein sehenswerter Schuss aus dem Nichts von Amateure-Angreifer Lukas Hinterseer machte das Geschehen wieder ein wenig spannend – 2:1 in Minute 27, doch der fleißige Michael Happ baute noch vor der Halbzeit die Führung zugunsten der Reichenauer aus, nach Steinkellner-Corner war der Neuzugang vom Innsbrucker AC per Kopf zur Stelle (45.).

Nach dem Pausentee das gleiche Bild. Die Lenninger-Elf tonangebend, bei den Gästen war ein Stemmen gegen die Niederlage höchstens in Ansätzen zu erkennen. Durch die vielen Wechsel in Hälfte 2 stockte der Spielfluss ein wenig, doch das hinderte die Reichenau-Youngsters nicht daran, weitere Tore zu erzielen und dem Regionalligisten eine herbe Blamage zuzufügen. Lanziner (54.) mit seinem 3. Tor an diesem Abend (so sollte es übrigens auch in der Tiroler Liga weitergehen) und Lechner (88.), ein neuer Spieler aus Salzburg, mit seinem Einstandstor sorgten schlussendlich für ein fulminantes 5:1. Gratulation, Jungs!

Fazit: Flach spielen, hoch gewinnen… (D. Lenninger)

 

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